Helga Wilhelm- ein Mirower Urgestein…

Sicherlich kennen sie noch viele Mirower und Mirowerinnen in der Funktion als Standesbeamtin beim Rat der Stadt Mirow.
Ihre dienstliche Laufbahn hat sie nach 1989 fortgesetzt bis zum Jahre 2006 im Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte.
Was auch viele wissen, aber beileibe nicht jeder, sie war von 2006 bis 2017 die „Inselkrähe“ in der Mirower Zeitung.
Zielsicher hat sie sich mit ihrer Umwelt und Umgebung auseinandergesetzt, um humoristisch und satirisch die Dinge aufs Korn zu nehmen.
Darüber hinaus ist sie eine begnadete Plattschnackerin und Fritz-Reuter-Kennerin.
Sie hat u.a. einen plattdeutschen Zirkel geleitet und sofern wieder möglich, wird es hoffentlich auch weitere „Verteller“-Treffen im Johanniterhaus geben.
Christine Kittendorf, stellvertretende Bürgermeisterin und Betreiberin des Stadt-Cafés in Mirow, nutze die Gunst der Stunde, Helga Wilhelm zu einem gemütlichen plattdeutschen Nachmittag ins Kaffeehus Kittendorf einzuladen, so schnell es die Umstände zulassen.
Bürgermeister Henry Tesch dankte Helga Wilhelm für ihren unermüdlichen und jahrelangen Einsatz für das Mecklenburger Kulturgut, gerade auch in Bezug auf die Geschichtssammlung der Stadt Mirow.
Er sagte zu, unbedingt dabei zu sein, wenn Helga Wilhelm zum snaken und klönen ins Stadt-Café kommt.
Er erinnerte ebenfalls daran, dass Helga Wilhelm sich von amtswegen verdient gemacht hat um die Namen für die Gedenkplatte am Massengrab auf dem Mirower Friedhof.

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