Die heilsame Kraft der Knospen

Knospen sind ein Übergangszustand. Sie sind weder Blatt noch Blüte, sondern tragen beides bereits in sich. In der Pflanzenkunde und Naturheilkunde gelten sie als besonders konzentriert, weil in ihnen Wachstum, Information und Schutz zusammenkommen.

Am 1. März 2026 findet in Neustrelitz eine Wanderung statt, die sich diesem frühen Entwicklungsstadium von Bäumen und Sträuchern widmet. Geleitet wird sie von Juliane Schröder, Heilpraktikerin und Wildkräuterexpertin.

Inhaltlicher Schwerpunkt

Im Mittelpunkt steht das Erkennen und Einordnen verschiedener Knospen direkt in der Natur. Dabei geht es um:

  • die Bestimmung ausgewählter Baum- und Strauchknospen
  • Grundlagen zum Sammeln, Aufbewahren und Verarbeiten
  • mögliche Anwendungen im Rahmen einer Hausapotheke
  • eine kurze sachliche Einordnung von Fertigpräparaten

Der Ansatz ist praktisch und naturbezogen. Es wird im Gehen erklärt, gezeigt und eingeordnet. Vorkenntnisse sind dafür nicht erforderlich.

Knospen in der Naturheilkunde

In der Gemmotherapie werden Knospen als eigenständiger Teil der Pflanzenheilkunde betrachtet. Sie unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung von Blättern, Blüten oder Wurzeln, da sie Wachstumsstoffe, Enzyme und pflanzliche Hormone enthalten. Diese Besonderheit macht sie für manche therapeutische Ansätze interessant.

Die Wanderung vermittelt Grundlagen, ohne therapeutische Versprechen zu machen oder Anwendungen vorzugeben.

Rahmen

  • Datum: Sonntag, 01.03.2026
  • Zeit: 14:00 Uhr
  • Dauer: ca. 2 Stunden
  • Ort: Neustrelitz

Der Schwerpunkt liegt auf Beobachtung, Einordnung und verantwortungsvollem Umgang mit Pflanzen in ihrem natürlichen Umfeld.